Berichte 2013

Der „Herr der Ringe" war gestern – und ein Klacks im Vergleich ... (Juli - Sept 2013)

... zum neuen Abenteuer: „Her der Straße"

Sauron war besiegt, doch aus den Tiefen von Mittelerde kroch ein neuer Schrecken. Das kleine Nomadenvolk der Jenaplaner musste wieder einmal seine Heimat verlassen und suchte sich eine neue Bleibe in der großen Stadt Norimberga. Doch die Soldansburg war schon lange verlassen – und unheimliche Dinge spielten sich in ihren Gemäuern ab: Eine Vielzahl undurchsichtiger Wesen huschte über die düsteren Flure, keine Mauer stand richtig, in den Kellergrüften war fast kein Durchkommen.

Den Jenaplanern blieben nur wenige Wochen, die Burg zu erobern und zu besiedeln. Niemand hätte ihnen zugetraut, diese Mission zu erfüllen, aber die Gefährten hielten nicht nur zusammen, sondern fanden auch noch treue Verbündete:

  • bärenstarke Trolle, die schwerste Möbelstücke unters Dach der Burg schleppten, als ob es federleichte Kissen wären;
  • geschickte Zwerge, die aus Hölzern und Metallen stabile Schränke und Regale fertigten;
  • einige Gollums, die in dunklen Löchern mit kaltem Wasser Tische putzten und am Ende aus Schrott so manchen „Schatz" ans Tageslicht brachten;
  • nicht nur einen Aragorn, sondern ganz viele „Streicher", die das graue Mauerwerk in bunten Farben zum Leuchten brachten;
  • Heerscharen von Menschen aus dem Norden, Süden, Osten und Westen, die Teppiche verlegten, Löcher zuspachelten, Wasserrohre anschlossen, Computer vernetzten, Stromleitungen legten und sich für keine Arbeit zu schade waren;
  • zahlreiche Halblinge, die aus dem fernen Ferienland angereist waren und sogar ihre i-Phones zur Seite legten, um mit fleißigen Händen ihren Beitrag zur Rettung der Jenaplaner zu leisten;
  • weise Zauberer, die ein finsteres Gewölbe in eine bunte Mensa verwandelten oder verschwundene Schrauben aus dem Nichts wieder materialisierten.aber allen voran unsere Elbenkönigin, die sich selbst keinen Schlaf und keine Rast gönnte und auch dem erschöpftestem Kämpfer noch die Kräfte der Unsterblichen verlieh.

Am Ende hatten schmutzige Böden, verspätete Lieferanten, fehlende Regalbretter, zu enge Aufzüge, steile Treppen, muffige Keller, endlos lange Gänge, fiese Rigips-Wände und der endlos rieselnde Sandsteinstaub keine Chance gegen diese unermüdliche Jenaplaner-Truppe. Über 2000 Quadratmeter kahle Fläche waren in schöne, praktikable Unterrichtsräume verwandelt worden. Und die Soldanburg aus einem Bürogebäude in eine schicke Schule.

 

Das JPG rockt den Park (Juli 2013)

Ein traumhaftes Ambiente hatte das dritte Sommerfest des JPG zu bieten: Unter den alten Bäumen im Soldan-Park ließ es sich trotz Temperaturen von über 35 Grad gut aushalten. Biergarnituren und die Stände der Schüler waren weitgehend im Schatten untergebracht. Viele der Eltern waren direkt aus dem Schulhaus in der Herderstraße zur Feier gekommen – schließlich läuft der Schulumzug auf Hochtouren.

Dennoch fehlte es an nichts: Grillspezialitäten und  Getränke wurden von der AG Schulleben gestellt, und auch die einzelnen Schüler-Stammgruppen hatten sich einiges einfallen lassen. Die meisten  Angebote waren speziell an die Hitze angepasst: So gab es an einem Stand erfrischende Smoothies aus Erdbeeren, Ananas und Wassermelonen, garniert mit Minzeblättern. Ein paar Meter weiter  gab es frisch gepressten Orangensaft und leckere Crepes. Unter der alten Soldan-Eiche verkauften die Schüler mit Wasser gefüllte Luftballons: Eine Wasserschlacht war bei diesem Wetter der passende Zeitvertreib. Eine Tombola, eine Luftballonaktion und die DJ Station komplettierten die Palette.

Auch kulturell war einiges geboten: Die JPG-Bläsergruppe, das Gesangsensemble und  Alexis Schöner als Solistin traten auf. Zuletzt sorgte die Schulband für Rock im Park. Dazwischen zogen die Vorstandsmitglieder Bernd Beisse und Andreas Fürsattel eine positive Bilanz des Schuljahres und bedankten sich beim pädagogischen Team und bei den Eltern für ihr großes Engagement. Beide wünschten sich,  dass der Umzug gut über die Bühne geht, aber schließlich sei man ja mit dem dritten Einzug innerhalb von drei Jahren schon „erprobt". Fürsattel: „Wenn wir keine Schule aufgemacht hätten, könnten wir jederzeit ein Umzugsunternehmen gründen."

Ebenfalls für Heiterkeit  sorgte Schülerin Lucie Richter, die es sich zur Aufgabe gemacht hatte, möglichst viele der Fundsachen wieder an den Mann (bzw. an die Frau) zu bringen, die sich im Lauf des Schuljahrs im Elternbüro angesammelt hatten –  zum Teil ein wahres Kuriositätenkabinett.  So gab es im Angebot unter anderem eine Taucherbrille, zwei Handys und eine ganze Sammlung von Rucksäcken, Jacken und T-Shirts. Immerhin erkannten einige Mütter diverse Exponate, aber manche Dinge blieben bis zum Ende des Festes herrenlos.

 

SchülerInnen schaffen den Quali! (Juli 2013)

"Unsere Schule (Quote 100%!) liegt klar über dem bayernweiten Schnitt für externe Bewerber. Besonders die in der Projektprüfung gezeigten Ergebnisse zeugen von der hohen Organisations- und Präsentationskompetenz unserer Schüler" berichtet die Schulleitung.

 

Entdeckungstour durch das neue Jenaplan-Gymnasium (Juni 2013)

Ein bisschen Vorstellungsvermögen war gefordert, als das Jenaplan-Gymnasium bei einem Tag der offenen Tür am 12. Juli 2013 seine neuen Räume in der Herderstraße präsentierte. Schließlich sind derzeit die Bauarbeiten noch in vollem Gange. Eltern, Schüler und Gäste, die sich für das JPG interessieren, machten sich auf Entdeckungstour durch das dritte Obergeschoss des Gebäudes, in dem die Schule ab September ihr neues Zuhause hat. Viele Besucherinnen und Besucher zeigten sich begeistert vom neuen Standort im Nürnberger Westen.

Ausgehängte Pläne halfen bei der Orientierung, wo künftig die acht Stammgruppen, die Naturwissenschaften oder die Räume für Musik zu finden sein werden. Die neue Etage bietet nicht nur viel Platz zum Lernen und Arbeiten, sondern dank Oberlichter und großer Fenster beste Lichtverhältnisse und schöne Ausblicke. Die Besichtigung schien auch die Tatkraft der Jenaplan-Eltern zu beflügeln. „Das schaffen wir schon!", war immer wieder zu hören, wenn es um die anstehenden Streicharbeiten und den Umzug ging.

Bis Anfang August werden Eltern, Team sowie Schülerinnen und Schüler das logistische Meisterstück vollbringen, eine ganze Schule umzuziehen. Und damit ist nur der erste Schritt auf dem Weg zum künftigen JPG getan. Pläne für weitere Gebäude wie eine Sporthalle auf dem Gelände gibt es bereits.

 

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