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Hereinspaziert und informiert! – Tag der offenen Tür am Jenaplan-Gymnasium (Feb 2017)

Das Buffet im Gruppenraum „Atlantis" wurde gerade noch dekoriert, da hatten die ersten Besucher bereits die Treppen in den 3. Stock des ehemaligen Soldan-Gebäudes erklommen. Hier wurde jede Familie individuell und sehr herzlich willkommen geheißen von einem der 15 Begrüßungs-Tandems, bestehend aus je einem Schüler und einem Elternteil oder Lehrer. Schon beim Eingangsgespräch zeigten sich oft gemeinsame Standpunkte: Viele Väter und Mütter waren auf der Suche nach einem Gymnasium, in dem die Freude am Lernen nicht der Angst und dem Leistungsdruck weichen muss.

Dass das am Jenaplan-Gymnasium funktioniert, wurde schnell deutlich: Mit strahlenden Augen und großem Selbstbewusstsein präsentierten Jungen und Mädchen der Klassenstufen 5 bis 10 die Lernmethoden am JPG. Gerade die Jüngsten überzeugten dabei besonders: Fünftklässler Leon zum Beispiel, der nicht nur perfekt erklären konnte, wie das Logbuch geführt wird, sondern auch geduldig und einfühlsam auf Nachfragen seiner kleinen und großen Zuhörer einging. Andere Schüler/innen stellten das Lerncoaching, die Lernbüros und die Trimestergespräche vor, allesamt Instrumente, die das eigenständige Lernen unterstützen. Davon profitiert letztlich die ganze Familie: Bei Jenaplan-Schülern sind die Nachmittage und Wochenenden in der Regel lernfreie Zeit; Streitereien mit den Eltern um Hausaufgaben und Prüfungsvorbereitung entfallen.

Tag der offenen Tür am Jenaplan-Gymnasium

Warum die JPG-ler außerdem besonders gern in die Schule gehen, erklärten unter anderem die Sechstklässlerinnen Lisa und Sarya: An drei Tagen in der Woche gibt es gleich nach der Mittagspause ein vielseitiges und attraktives Werkstattangebot. Ob Tischtennis, Cheerleading oder Tai Chi, ob Fotografieren, Bloggen oder Gitarre spielen – hier können neue Talente entdeckt und bereits vorhandene ausgebaut werden.

Aber nicht nur bei den Werkstätten gehen die Schüler ihren eigenen Interessen nach. Auch die drei jährlichen Projekttage planen und organisieren die Jungen und Mädchen selbst. Da werden zum Beispiel mal einen ganzen Tag lang Videos gedreht und geschnitten oder Kunst aus altem Schrott hergestellt.

Nach so vielen Eindrücken und Gesprächen war das Café Atlantis ein guter Anlaufpunkt für abschließende Fragen der Besucher. Bei Kaffee, belegten Brötchen und Kuchen – bereitgestellt von den Schülern und Schülerinnen der Q-Stufe – konnten sie weitere Einzelheiten besprechen oder sich gleich für einen Schulplatz vormerken lassen. Viele der Kinder freuten sich darauf, schon bald einen Schnuppertag am JPG absolvieren zu können, dann allerdings im Rahmen des normalen Unterrichts.

Die nächste Möglichkeit, das Jenaplan-Gymnasium kennenzulernen, besteht übrigens beim Infoabend am Mittwoch, 15. März um 19 Uhr.

 

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